Montag, 20. April 2009

"OPAL Konkret" - Workshop mit Hochschul-Datenschützern erfolgreich gelaufen

Die Datenschutzbeauftragten der Hochschulen waren erneut nach Dresden eingeladen. In einer Veranstaltung am 17.04.2009 ging es darum, Wissen zu und über die Lernplattform OPAL zu vermitteln. Deshalb fand diese Runde auch in einem Computerpool statt.
Durch Herrn Richter (BPS GmbH) wurde zunächst dargestellt, welche Ziele die Anwender von OPAL mit dessem Einsatz verfolgen. OPAL als umfangreiche "Werkzeugkiste", die jedem Anwender ein sehr großes und individuell auszugestaltendes Einsatzspektrum bietet, erstaunte und beeindruckte die fünf anwesenden Datenschützer. Natürlich wurde in diesem kleinen Kreis auch intensiv diskutiert: Im Mittelpunkt standen
  • die aus den Hochschulen übertragenen Benutzerdaten,
  • die den einzelnen OPAL-Benutzern präsentierten personenbezogenen Daten,
  • die Reichweite der eigenen im System gespeicherten Daten und natürlich
  • die durch OPAL während der Nutzung mitgeschriebenen Verlaufsdaten.
Ein kleines Experiment folgte: Die Teilnehmer registrierten sich in einem neu angelegten Kurs und bewegten sich so, wie es wahrscheinlich ein Student tun würde. Anschließend folgte ein gemeinsamer Blick auf die Kurs-Log-Daten. Eine kurze Diskussion im Ergebnis zeigte, dass dieses als weitgehend unkritisch einzustufen ist.
Dennoch gibt es hinsichtlich des Datenschutzes an vielen Stellen in OPAL Verbesserungsbedarf. Aus diesem Grund wird in diesem Jahr ein vom SMWK gefördertes und vom Arbeitskreis E-Learning der LHK unterstütztes Projekt aufgelegt.  In den letzten Minuten der Veranstaltung wurde dabei über die künftige engere Zusammenarbeit der Datenschützer und der BPS gesprochen. Die Mitarbeit aller ist gefragt, um OPAL auch unter Gesichtspunkten des Datenschutzes weiter zu verbessern.

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